Windows 10
Inhalt
Windows 10 KB5073724: Übersicht über das kumulative Update
So laden Sie KB5073724 herunter und installieren es
Download-Links für Windows 10 KB5073724
Was ist neu in Windows 10 Build 19045.6809
Entfernen von Legacy-Modemtreibern
Neue Secure-Boot-Zertifikate
WinSqlite3.dll-Sicherheitsfix
Gibt es bekannte Probleme mit KB5073724?
Windows 10 KB5073724 ist das Extended Security Update (ESU) vom Januar 2026 und entfernt alte Modemtreiber
Zeit: Jan, 14, 2026

Windows 10 KB5073724: Übersicht über kumulatives Update

Windows 10 KB5073724 ist jetzt verfügbar, kann jedoch nur heruntergeladen werden, wenn Sie ein Abonnement für ESU (Extended Security Updates) haben. Mit ESU werden Sicherheitsupdates bis Oktober 2026 weiterhin bereitgestellt. Es wird jedoch keine größeren Feature-Änderungen geben, da der offizielle Support für Windows 10 bereits beendet wurde.

Das Update mit dem Titel "2026-01 Kumulatives Update für Windows 10 Version 22H2 für x64-basierte Systeme (KB5073724)" wurde auf einem Windows 10 ESU-System getestet, wobei das Betriebssystem auf Build 19045.6809 aktualisiert wurde.

Wie man KB5073724 herunterlädt und installiert

Sie können das Update entweder über die integrierte Windows-Update-Oberfläche installieren, indem Sie zu Einstellungen > Update und Sicherheit > Windows Update navigieren, oder indem Sie die Offline-Installationsdateien (.msu) aus dem Microsoft Update-Katalog herunterladen.

Download-Links für Windows 10 KB5073724

Hier sind die direkten Download-Links für Windows 10 KB5073724:

  • 64-Bit- und ARM-64-Versionen

Hinweis: Diese Installationsprogramme funktionieren nur, wenn Sie ein ESU-Abonnement haben.

Neuerungen in Windows 10 Build 19045.6809

Entfernung von alten Modemtreibern

Laut den offiziellen Versionshinweisen hat Microsoft einige spezifische Modemtreiber entfernt, die zuvor für die Internetverbindung auf älteren PCs verwendet wurden. Diese Änderung wird voraussichtlich minimale Auswirkungen haben, da 99,99 % der Nutzer wahrscheinlich nicht betroffen sind.

Microsoft bestätigte, dass Windows 10 die folgenden Treiber nicht mehr enthält:

  • agrsm.sys (x86) oder agrsm64.sys (x64) für Agere- (ehemals Lucent) und LSI-Modem-Chipsätze.
  • smserial.sys (x86) oder smserl64.sys (x64) für Motorola-Modems der SM56-Ära.

Geräte, die auf diese Treiber angewiesen sind, funktionieren möglicherweise nicht mehr nach der Installation des Updates. In Tests funktionierten Modems auf älteren PCs weiterhin, aber Microsoft rät Nutzern, die noch auf solche Hardware angewiesen sind, die Kompatibilität zu überprüfen.

Neue Secure Boot-Zertifikate

Das Update enthält neue Secure Boot-Zertifikate, die abgelaufene Zertifikate ersetzen. Secure Boot-Zertifikate sind entscheidend, um sicherzustellen, dass das System nur verifizierten Boot-Komponenten vertraut, und helfen, potenzielle Schwachstellen zu verhindern.

Auf Systemen wie Windows 10 Enterprise LTSC und ESU werden diese Zertifikate automatisch aktualisiert. Während dies insbesondere für Unternehmen wichtig ist, müssen einzelne Benutzer mit aktiviertem Windows Update keine zusätzlichen Maßnahmen ergreifen.

Sicherheitskorrektur für WinSqlite3.dll

Microsoft hat auch eine Kernkomponente, WinSqlite3.dll, aktualisiert, um Sicherheitslücken zu schließen. Zuvor haben einige Antivirensoftwarelösungen Anwendungen, die diese Datei verwenden, als potenziell anfällig markiert. Falls Sicherheitswarnungen weiterhin bestehen, empfiehlt Microsoft:

  1. Alle Apps aus dem Microsoft Store zu aktualisieren.
  2. Drittentwickler zu kontaktieren, wenn deren Apps als anfällig markierte sqlite3.dll-Dateien verwenden.

Gibt es bekannte Probleme bei KB5073724?

Microsoft hat erklärt, dass es keine bekannten Probleme mit dem Patch-Tuesday-Update vom Januar 2026 für Windows 10 gibt. Da sich Windows 10 jetzt in der Phase der Extended Security Updates befindet, werden neue Features ausschließlich für Windows 11 (25H2 oder neuer) entwickelt.

Wenn Sie weiterhin Windows 10 verwenden, wird dringend empfohlen, KB5073724 sofort zu installieren. Dieses Update ist Teil des Patch-Tuesday-Releases und behebt mehrere Schwachstellen, darunter:

  • Drei Zero-Day-Schwachstellen.
  • Insgesamt 112 Sicherheitsprobleme, darunter:
    • 57 Schwächen bei der Rechteerweiterung
    • 22 Schwächen bei der Offenlegung von Informationen
    • 5 Schwächen beim Spoofing

In seinem Sicherheitsbulletin hob Microsoft eine Behebung eines Problems im Desktop Window Manager hervor, das es unbefugten Akteuren ermöglichen könnte, auf lokale Informationen zuzugreifen oder Speicheradressen auszulesen. Diese Schwachstelle zielte auf einen Remote-ALPC-Port ab, der nun behoben wurde.

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