Metas Next-Gen VR-Headsets: Was erwartet uns?
Trotz eines turbulenten Jahres auf dem VR-Markt hat Metas Chief Technology Officer, Andrew "Boz" Bosworth, bestätigt, dass nächste Generation von Headsets unterwegs ist. Während einer kürzlichen AMA auf Instagram sagte Bosworth: "Wir haben offen darüber gesprochen, dass wir mehrere Headsets der nächsten Generation entwickeln." Diese Ankündigung hat Spekulationen über die bevorstehende Meta Quest 4 ausgelöst, die möglicherweise das Ende der bisher erschwinglichen Preisgestaltung von Meta einläuten könnte.
Gerüchte über Verzögerungen und Meta Connect
Einige Leaks deuten darauf hin, dass das nächste Quest-Headset möglicherweise erst 2027 erscheinen könnte. Bosworth deutete jedoch etwas anderes an und sagte: "Bleibt dran für Connect, dann haben wir mehr zu berichten." Das weist auf die jährliche Meta Connect Konferenz hin, die typischerweise im September stattfindet. Da seit der Veröffentlichung der Quest 3 bereits drei Jahre vergangen sind, wäre es überraschend, wenn die Quest 4 im selben Jahr wie Valves erwarteter Steam Frame auf den Markt käme.
Mögliche Upgrades und Preisgestaltung
Gerüchte besagen, dass die Quest 4 ein "großes Upgrade" gegenüber ihrem Vorgänger sein wird, wahrscheinlich begleitet von einer erheblichen Preiserhöhung. Dies steht im Einklang mit Metas jüngsten Kostensenkungsmaßnahmen, darunter die Schließung seiner drei größten Spielestudios und Entlassungen in der Reality Labs-Abteilung im Jahr 2026.
Durchgesickerte Memos, wie von Business Insider berichtet, beziehen sich auf zwei Projekte mit den Codenamen: Phoenix und Puffin. Diese könnten hybride Geräte darstellen, die Funktionen von Metas Smart Glasses mit traditionellen VR-Headsets kombinieren. Sollte dies zutreffen, könnte die Quest 4 einem Gerät wie der Apple Vision Pro ähneln, was auf einen höheren Preis hindeutet.
Markttrends und Einfluss der Konkurrenz
Der VR-Markt tendiert zu hochwertigeren Geräten. Konkurrenten wie Samsung und Pimax haben bereits hochentwickelte, von Vision Pro inspirierte Headsets veröffentlicht, während Pico an einem eigenen arbeitet. In der Zwischenzeit wird erwartet, dass Valves Steam Frame in einem Preisbereich von 500 bis 1.000 US-Dollar liegen wird.
Meta hat bereits den Preis seiner bestehenden Quest 3-Geräte erhöht, wobei das Flaggschiff-Modell mit 512 GB Speicherplatz jetzt 599 US-Dollar kostet. Sollte die Quest 4 ein signifikantes Upgrade darstellen, könnte ihr Preis die gemunkelte Obergrenze von 1.000 US-Dollar erreichen.
Eine mögliche Abkehr von der "Quest"-Marke
Gerüchte besagen, dass Meta möglicherweise ganz von der "Quest"-Marke abrücken könnte. Ein durchgesickerter Tweet deutete auf ein neues Headset hin, das eine höhere Auflösung, Augen- und Gesichtserkennung, ein leichteres Design und einen separaten Prozessor-Puck bieten soll. Dieses Gerät soll angeblich 800 US-Dollar kosten und möglicherweise keine Controller in der Grundausstattung enthalten.
Metas VR-Strategie und der Weg nach vorn
In einem Interview mit UploadVR enthüllte Bosworth: "Ich denke, es ist offiziell durchgesickert, dass wir zwei Geräte in der Pipeline haben, auf die wir uns sehr freuen und die im Laufe der Zeit erscheinen werden." Diese Aussage, die im Februar gemacht wurde, deutet darauf hin, dass Meta trotz Herausforderungen entschlossen ist, seine VR-Hardware-Strategie voranzutreiben.
Es bleiben jedoch Fragen zu Metas Zukunft im VR-Bereich. Kürzungen in der Reality Labs-Abteilung und eine mögliche Abkehr von der stark beworbenen Metaverse-Strategie haben Bedenken ausgelöst. Alle Augen werden auf die Meta Connect im September gerichtet sein, um zu sehen, wie das Unternehmen plant, die sich entwickelnde VR-Landschaft zu navigieren.